Rezension

Als die Sonne im Meer verschwand – Susan Abulhawa

Hallöchen,
ich melde mich mal wieder mit einem Rezensionsexemplar vom Bloggerportal, vielen lieben Dank dafür, auch an den Diana Verlag. Aber diesmal mit etwas ganz anderem und Nachdenklichem. Ich habe ausnahmsweise auch einmal den Klappentext als Inhaltsangabe übernommen und keine eigene Zusammenfassung geschrieben, da der Inhalt unheimlich komplex ist und sich nicht zusammenfassen lässt und bevor ich zuviel vorwegnehme, war das die meiner Meinung nach einfachste Lösung.
Mehr will ich jetzt vorher dazu auch gar nicht sagen.

Allgemeines:
Titel: Als die Sonne im Meer verschwand
Autor: Susan Abulhawa
ISBN: 978-3-453-35914-7
Verlag: Diana Verlag
Seitenzahl: 400
Preis: 9,99€
Hier beim Verlag kaufen

Inhalt (Klappentext):
In einem malerischen Dorf in Palästina wachsen die Geschwister der Familie Baraka auf. Doch an einem Tag im Jahr 1948 geht ihre Kindheit jäh zu Ende. Israelische Soldaten stecken ihr Haus in Brand und zwingen sie gewaltsam zur Flucht. Nazmiyya versucht, dem Leid der Flüchtlingslager zu trotzen, Mamduh zieht bis ans andere Ende der Welt. Sie verlieren ihre Familie, ihre Heimat und einander – nie aber die Hoffnung. Und 1492516419661Hoffnung ist es auch, die sechzig Jahre später Mamduhs Enkelin aus Amerika nach Gaza führt …

Meine Meinung:
Anfangs hat mich die Geschichte schier erschlagen und die vielen ausländisch und damit fremd klingenden Namen haben mich verwirrt, aber durch den Stammbaum, den man im Buch findet, ist dieses Problem sehr gut gelöst.
Was ich persönlich auch unglaublich gut finde, sind die arabischen Begriffe, die mit in die Geschichte eingebaut sind, wodurch man sich noch ein wenig mehr in die Geschichte hereindenken kann. Aber keine Angst für diese gibt es auch ein Glossar. 😉
Nachdem ich mich an die vielen Personen gewöhnt hatte und die einzelen Personen kennengelernt hatte, konnte ich mich immer mehr in die Geschichte hineindenken und diese verstehen.
Susan Abulhawa schildert die Geschichte der Familie Barak in Palästina von 1948 bis in die Jetztzeit und geht über 4 Generationen des Familienlebens, dabei gibt sie einen tiefen Einblick in das Leben in Gaza.
Wenn man eine Hauptperson auswählen müsste, wäre dies Nazmiyya, die auf ihrer Flucht durch Palästina sehr viele grausame Sachen miterlebt, vom Tod ihrer Verwandten bis hin zu Vergewaltigungen und anderen einschneidenen Erlebnissen. Doch egal was ihr passiert, sie bleibt mutig und standhaft und ein echtes Vorbild für Frauen in ihrer Situation.
Später stehen Nur, die Tochter ihres Neffen, die aus Amerika zurück nach Gaza kommt und dort auf ihre Familie stößt und deren ganzes Leben verändert und ihr Enkelsohn Khaled im Vordergrund.
Das Buch stellt einem vors Auge, dass es nicht allen Menschen so gut geht, wie uns in Deutschland oder Europa und ich finde gerade durch die Flüchtlinge ist dieses Thema uns auch näher gekommen. Ich fand das Bcuh sehr interessant, um einen Einblick in dieses Leben zu bekommen.

Meine Bewertung:
Das Buch ist duch die einzelnen Teile, die kurzen Kapitel und Erklärungen von Khaled sehr schön strukturiert, aber leider hat es keinen durchgehenden roten Faden, was sehr schade ist. Aber Susan Abulhawa schreibt unheimlich schön und malerisch, dass es unheimlich viel Spaß macht zu lesen, auch wenn die Welt, in die man eintaucht zeitweise sehr grausam ist. Es ist ein unheimlich emotionales Buch, das von mir 4 von 5 Punkten bekommt.
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Bis dann, eure Line 🙂

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Ein Kommentar zu „Als die Sonne im Meer verschwand – Susan Abulhawa

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