Rezension

Bruderlüge – Kristina Ohlsson

Hallöchen,
im Juni ist endlich der zweite Teil zum Thriller Schwesterherz erschienen, keine Frage, dass ich den dann auch gleich haben musste. 😉 Vielen Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar. 🙂

Allgemeines:
Titel: Bruderlüge
Autor: Kristina Ohlsson
ISBN: 978-3-8090-2667-9
Verlag: Limes
Seitenanzahl: 448
Preis: 14,99€

img_7100Inhalt:
Martin Benner befindet sich in der Hand von Unterweltboss Lucifer, der ihm den Auftrag erteilt, Mio zu finden – den Sohn der Serienmörderin Sara Texas. Wohl fühlt sich Benner damit nicht, schließlich arbeitet er nun für denjenigen, der Sara solche Angst einjagte, dass sie von einer Brücke gesprungen ist. Doch damit nicht genug: Jemand ist dabei, Benner zwei Morde anzuhängen, und er hat keine Ahnung, wer das ist. Als Benner von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt wird, begreift er, dass er nicht durch Zufall in die ganze Geschichte geraten ist, sondern dabei eine wichtige Rolle spielt.

Meine Meinung:
ACHTUNG: Das ist ein zweiter Teil, also wenn du das erste Buch noch nicht gelesen hast, empfehle ich dir meine Rezension zum ersten Teil: Schwesterherz
Das Cover passt perfekt zum vorherigen Teil, obwohl es eine ganz andere Farbe hat. Auch so finde ich das Cover sehr schön und es fängt die Stimmung des Buchs sehr schön ein.
Die Geschichte ist, wie schon im ersten Teil super aufgebaut und bietet eine gelungene Abwechslung zwischen extrem spannenden Passagen und einfacher Recherchearbeit oder zwischenmenschlichen Begegnungen, auch der Humor kommt nicht zu kurz und lockert die spannende Handlung etwas auf. Sehr gut finde ich auch, dass der erte Teil nahtlos in den zweiten Teil über geht und die Handlung perfek aufeinander abgestimmt ist. Es gibt auch eine ganz klare Spannungssteigerung, Martins Lage wird immer verzwickter und er muss schauen, wie er sich von den ganzen Anschuldigungen gegenüber ihm wieder befreien kann. Er muss sich entscheiden: Rettet er den kleinen Mio oder sich selbst?
Martin ist perfekt für diese Rolle gemacht. Er ist zwar schon irgendwie gewöhnungsbedürftig mit seiner etwas arroganten und selbstüberzeugten Art, aber ich finde, dass er im zweiten Teil jetzt schon ganz anders und auch etwas sympathischer ist. Ansonsten bleiben die Charaktere sich selbst sehr treu, was ich sehr gut finde, da ich es nicht leiden kann, wenn sie sich bei Mehrteilern von jetzt auf gleich verändern. Lucifer ist nachwievor der perfekte Bösewicht, der fast wie ein Phantom zu sein scheint und im Hintergrund alles so lenkt, dass es ihm passt. Lucy ist wie Belle ein wichtiger Teil von Martins Leben und muss alles ausbaden, was Martin so verzettelt.
Das Buch im Allgemeinen war aber etwas schwächer als der phänomenale erste Teil, dennoch ist es ein Muss. Besonders auch deswegen, weil manches doch etwas konstruiert wirkt.
Der Schreibstil war wieder sehr schön und ich finde es auch gut, dass das Schema, dass immer erst ein Interview-Ausschnitt, der dann zum nachfolgendem Inhalt passt, vor dem jeweiligen Teil stand, auch im zweiten Teil beibehalten wurde.

Meine Bewertung:
Bruderlüge ist ein wirklich würdiges Finale des Zweiteilers um Martin Brenner. Sowohl die Geschichte, die Figuren als auch der Schreibstil sind einfach genial und ziehen einen direkt in die Handlung und man muss einfach mitfiebern und erfahren wie es weitergeht. Daher bekommt die Fortsetzung von mir 4,5 von 5 Punkte.
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Bis dann, eure Line ❤

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